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Gabriele Kuby - Glorreiche Kriegerin Gottes

 

 Es ist an der Zeit diesen Text meiner persönlichen Heldin Gabriele Kuby zu widmen. Es gibt sonst kaum einen Menschen, der es fertig bringt derart verblendent mit inbrünstiger Überzeugung jede Menge religiösen Dünnschiss von sich zu geben.

Mit dieser Frau hat sich die katholische Kirche selbst ins Bein geschossen. So richtig.

Im folgenden werde ich von der lieben Dame zitieren - das hier ist der erste Text, den ich von ihr las. Da war es auch schon um mich geschehen.

"Harry Potter – ein globales Langzeitprojekt – zerstört das Unterscheidungsvermögen zwischen Gut und Böse. Er reißt die Hemmschwelle zur Magie ein – im Leser und in der Gesellschaft. Hier finden Sie eine präzise Analyse, wie dies geschieht. Dieses Buch ist ein Denkanstoß für alle, die sich von einer Massenhysterie nicht manipulieren lassen wollen und Verantwortung für die nächste Generation tragen – für Eltern, Lehrer und Erzieher."

 

Ein Denkanstoß. Ich war bereits nach dieser hübschen, kleinen Einleitung irritiert... ich meine zwar auch, dass sie späteren Bände nicht unbedingt Kinderbücher sind - aber ist Harry nicht ganz eindeutig der Gute?!

Ich hätte mir jedoch die wunderbaren folgenden Thesen nie ausmalen können.

Apropos Massenhysterie: Wir alle wissen ja, dass Christen da nicht zu neigen. Nie. Genausowenig wie sie Kriege gegen Ungläubige führen oder schreiend auf einen Stuhl springen wenn jemand "Homosexuell" sagt...



"10 ARGUMENTE GEGEN HARRY POTTER"

Ich bin gespannt...

1."Harry Potter ist ein globales Langzeitprojekt zur Veränderung der Kultur. Die Hemmschwelle gegenüber Magie wird in der jungen Generation zerstört. Damit dringen die Kräfte in die Gesellschaft ein, die das Christentum einst überwunden hat."

Was ist an dieser Stelle irritierend?

Richtig, die Frau sieht den Hokuspokus als real an. Aber natürlich... für jemanden der so vom Heiland überzeugt ist gibt es auch zauberstabschwingende böse Magier.

Und das man Hexen verbrennen muss haben wir ja auch schon von der Kriche gelernt. Ich dachte, dass die Kirche sich mittlerweise dafür schäme. Aber anscheinden ist zumindest Frau Kuby in gewisser Weise von der Richtigkeit dieses Vorgehens überzeugt.

Und selbst wenn Magie existiert - was soll so schlimm daran sein? Gibt bestimmt auch liebe Zauberer mit Birkenstocksandalen und langem Bart.

 Aber da wäre die Verwechslungsgefahr mit Mr. Allmighty wohl zu hoch.

2."Hogwarts, die Schule für Zauberei und Hexerei, ist eine geschlossene Welt der Gewalt und des Grauens, der Verfluchung und der Verhexung, der Rassenideologie und des Blutopfers, des Ekels und der Besessenheit. Es herrscht eine Atmosphäre ständiger Bedrohung, die sich auf den (jungen) Leser überträgt."

Öhm... War da nicht Dumbledore, der immer alle lieb hat und seine Feinde bemitleidet ( und kennt man dieses Vorgehen nicht auch aus einem ziemlich alten Roman namens Bibel?)

Wurde Harry nicht durch die Liebe gerettet?

Geht es nicht dauernd um Freundschaft?

Waren die reassenideologischen Todesser nicht die Bösen?

Vielleicht rührt Kuby Kritik daher, dass sie sich eher mit der Seite des Lords identifiziert?

Ihre Thesen zu Homosexuellen jedenfalls würden dazu passen.

3."Harry Potter handelt nicht vom Kampf des Guten gegen den Bösen. Von Band zu Band wird Harrys Verwandtschaft mit Voldemort, dem ganz und gar Bösen, deutlicher. Im V. Band wird er selbst von Voldemort besessen, was zur Zerstörung seiner Persönlichkeit führt."

Beweisaufnahme abgeschlossen. An der Frau geht alles komplett vorbei. Die will das so verstehen.

Achja nebenbei: Wenn man sich mal anguckt, wer so alles in der Bibel leidet und krepiert... Der alte Herr meuchelt mal eben fast die ganze Welt mit einem riesigen Tsumnami weil er mal schlecht drauf ist...

Und Harry, der leidet permant... Christen angeblich ja auch... er ersteht auch ständig wieder auf... er opfert sich... vielleicht lässt er sich irgendwann die Haare wachsn und läuft nur noch in Bettlaken rum?

4."Die Menschenwelt wird erniedrigt, die Welt der Hexen und Zauberer glorifiziert."

Wenn ich zaubern könnte würde ich auf die evolutiv Minderwärtigen scheißen. Abgesehen davon, dass die "Muggel" dauernd von den Guten verteidigt werden. Sie können nur halt nicht so viel. Ist ja halb so wild. Kuby kann auch nicht mitdenken und darf trotzdem leben.

5."Es gibt keine positive transzendente Dimension. Das Übernatürliche ist ausschließlich dämonisch. Göttliche Symbole werden pervertiert."

An dieser Stelle hätte ich gerne ein Zitat, das diesen Mumpitz belegt. Ich habe die Bücher verschlungen, ich konnte ganze Passagen auswendig. Und die waren so derb positiv, dass ich an meinem elften Geburtstag auf einen Brief aus Hogwarts gewartet habe...

6."Harry Potter ist kein modernes Märchen. Im Märchen sind Zauberer und Hexen eindeutig Gestalten des Bösen, aus deren Macht sich der Held durch die Ausübung von Tugenden befreit. Bei Harry Potter gibt es niemanden, der das Gute will."

Ich möchte meinen Kopf gegen die Wand hauen. Es ist eine Tugend Hexen in Öfen zu werfen, sie in heißen Schuhen zu Tode tanzen zu lassen oder anderweitig Qualvoll um zubringen...

Da spricht die Logik -.-

Und die positiven magischen Gestalten wie Frau Holle und co? Was ist mit denen?

7. "Die Unterscheidungsfähigkeit des Lesers zwischen Gut und Böse wird durch emotionale Manipulation und intellektuelle Verwirrung außer Kraft gesetzt."

"Emotionale Manipulation und intellektuelle Verwirrung" - damit kenn sie sich aus.

8."Es ist ein Vergehen an der jungen Generation, sie spielerisch zur Magie zu verführen und ihre Phantasie mit Bildern einer Welt anzufüllen, in der das Böse regiert, eine Welt, die nicht nur als ausweglos, sondern als erstrebenswert dargestellt wird."

Du wiederholst dich Liebes. Aber ist okay. Ich höre es immer wieder gerne.

9."Jeder, dem an Meinungsvielfalt gelegen ist, sollte sich gegen die Massenverblendung und Meinungsdiktatur durch ein gigantisches Multimedia-Unter-nehmen zur Wehr setzen."

Jeder, dem an Meinungsvielfalt und dem Kampf gegen Massenverblendung gelegen ist sollte sich diesen Bullshit nicht zu Herzen nehmen... wenn ich mir so diesen Punkt 8 ohne den restlichen Zusammenhang durchlese scheint sie gegen die Kirche zu wettern. Passen tut es jedenfalls.

10. "Da der Glaube an einen liebenden Gott systematisch zerstört wird, ist die schulische Indoktrination mit Harry Potter intolerant und widerspricht dem Geist unserer Verfassung. Die Teilnahme an schulischen Potter-Aktivitäten kann aus Glaubens- und Gewissensgründen verweigert werden."

Ich kann nicht mehr.

Man kann eine Schlacht gegen einen Vollidioten nicht gewinnen der mit blinder Überzeugung kämpft. 

Harry Potter ist der Satan. Jetzt wissen wir es. Wirklich. Wir sollten wieder anfangen Bücher zu verbrennen und gleich danach gehe ich mein Jungfernhäutchen von Gott widerherstellen lassen...

Meine Fresse.

1 Kommentar 8.9.10 18:20, kommentieren

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Eigentlich liegt es mir ja fern die religiösen Gefühle von anderen Menschen zu verletzen. Immer frei nach der Devise: Jedem das seine.

Das Problem ist nur, dass religiöse Menschen einen selbst nie in Ruhe lassen. Wirklich.

Man hat ja Geduld mit ihnen, man besucht ihre kirchlichen Hochzeiten, man besucht ihre unsinnigen Taufen ohne sich (zumindest öffentlich) zu beschweren. 

Aber wehe man erwähnt, dass man nichts vom Christentum hält - dann ist, sprichwörtlich passend, die Hölle los. 

Oder es heißt, man würde seinen Weg zu Jesus und Gott noch finden.

Da könnte ich kotzen. 

Und das nicht nur, weil die Kirche sich in letzter Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat. Auch nicht weil sie generell ihre Zeit damit verbringt auf der einen Seite wohltätig zu erscheinen aber hinterrücks irgendwo in göttlicher Mission sonstwelche Gräuseltaten verübt hat. Man gucke sich die Myriaden Opfer der christlichen Geschichte an. 

Inquisition, Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Ablassbriefe... ja auf dem heiligen Stuhl geht ganz schön die Gaudi.

Mein primäres Problem besteht auch nicht darin, dass die großen Religionen dauernd meinen sich entgegen ihrer eigenen Vorschriften beständig zu bekämpfen zu müssen.

Was mich primär stört ist diese elende Heuchelei. Und die Tatsache, dass diese ganze Religion - wie fast alle anderen auch, wie ich fairerweise sagen muss - mit jeder Faser gegen die menschliche Natur verstößt.

Ich glaube nicht an die Hölle im religiösen Sinn. Paradies und Hölle schaffen wir uns selbst im Leben. Wir sind unseres Glückes Schmied.

Ich will nicht die andere Wange hinhalten, wenn mir jemand in die Fresse haut - sei es verbal oder körperlich.

Ich will ehrgeizig sein und den Besitz anderer beneiden um mich damit selbst zu motivieren. 

Ich will Sex und Spaß dabei.

Ich will feiern.

Ich will mein Essen genießen und auch mal naschen ohne Hunger zu haben.

Ich will Geld haben.

Ich muss auch mal egoistisch sein.

Ich kann und will nicht jeden lieben.

Meine Feinde brauchen meine Liebe nicht.

So wie jeder Mensch.

Das Christentum bedeutet die Geißelung unserer natürlichen Bedürfnisse.

Deswegen sind Gläubige ja auch so abhängig von ihrer Kirche. Sie versündigen sich zwangsläufig und brauchen dann die Absolution.

Im Prinzip ist die daraus resultierende Zwangsneurose eine gute Marketingstrategie.

Aber heutzutage nicht mehr angemessen. 

Ich sehe ja ein, dass man etwas braucht an das man sich klammern kann.

Aber mit reinem Beten ist keinem geholfen.

So sage ich: Vertraut auf die Kraft in euch, auf den Gott in euch wenn man so will. 

Und selbst wenn ihr diese Kraft nach außen in Form einer externen Gottheit projezieren wollt - tut meinetwegen auch das, aber lasst uns arme Ungläubige in Ruhe!

1 Kommentar 8.9.10 06:14, kommentieren

Von der Wiege bis zu Bare - Formulare

Ich frage mich, ob es irgendetwas in Deutschland gibt, das nicht damit verbunden ist ein verdammtes Stück Papier aufzufüllen mit dem man seine Seele zu diesen und jenen Konditionen an so und so überschreibt.

Ich wollte mich einfach nur an einer Uni einschreiben. Kann man total vergessen. Noch nie in meinem Leben bin ich so viel durch die Gegend gerannt und habe so wenig erreicht.

 Es ist ein bisschen, wie Zelda spielen: Du willst die Steinschleuder haben aber dafür musst du zuerst mit dem Adler den Affen angreifen um das Weidenkörbchen zu kriegen, um es der Tussi zu geben, damit sie dir die Angel gibt mit der du einen Fisch fangen kannst um die Katze anzulocken, um sie zum Frauchen zu bringen, dass dir die Steinschleuder verkauft.

Nur, dass Bürokratie weniger ansprechend gestaltet ist. Und wesentlich langweiliger. Und überhaupt zum Kotzen. Vielleicht doch nicht wie Zelda. Eher das Haus der verrückten aus "Asterix und Obelix gegen Ceasar."

Ich bin übrigens noch immer kein Stück weiter gekommen. Es sei denn man zählt die Erkenntnis mit, dass in der Stadt nie jemand arbeitet.

Ich habe drölfzig mal beim Jugendamt angerufen. Geht da einer ran. Nö. Was machen die mit den ganzen Notfällen?!

Da könnte ein misshandeltes einarmiges Kind stehen und die würden Punkt zwölfe erst mal Mittag machen. 

Und sich davor die Nägel lakieren. 

Es würde mich sehr freuen, wenn der Staat sich mal entscheiden würde diese Dinge zu erleichtern statt dieses und jenes Kulturprojekt durchzuboxen.

Denn das bringt uns einen Scheiß wenn uns "simple" Bürokratie beinahe am Studium hindert.

Viele Menschen aus "Bildungsfernen Familien" (welch herrlicher verachtender "politisch korrekt" genannter Ausdruck) studieren nicht weil ihnen das alles zu viel wird.

Lieber Staat, mach dich bitte verständlich und sag den Beamten dass sie nicht fürs Faulenzen sondern fürs arbeiten bezahlt werden!

1 Kommentar 7.9.10 11:32, kommentieren

"Alter, deine Mudda!"- eine Ode an die Höflichkeit

Ich schlendere gemütlich durch die Straße und beobachte die Leute.

An einem Spieltplatz stehen Jungs, die ich auf etwa 12 Jahre schätze und rauchen sich ein feines Zigarettchen, dazu ein nettes Bierchen.

Ich muss zugeben, dass mir angesichts dessen ein wenig die Gesichtszüge entgleisten, da ich mich immer noch nicht damit abgefunden habe, dass bereits in den höheren Klassen der Grundschule geraucht, gesoffen und gepoppt wird.

Dies wurde auch direkt mit einem Prachtexemplar von Mittelfinger quittiert.

An dieser Stelle frage ich mich immer: Ignorierst du das oder lässt du dein Temperament hochkochen?

Da man ja heutzutage fürchten muss von kleinen Ghetto-Kiddies vermöbelt zu werden schweige ich für gewönlich. Und gleichzeitig kann ich mich nicht entscheiden, ob ich darüber lachen oder doch lieber einem Gefühl von Traurigkeit und Empörung nachgeben soll.

Einerseits finde ich dieses ganze Eastcoast-Westcoast-Gehabe und Gangster-sein unglaublich lächerlich - Konsorten wie Bushido, Fler, Sido und wie sie alle heißen entlocken mir nicht mehr als ein müdes Schmunzeln -  andererseits ist es beängstigend, dass man diese Leute tatsächlich fürchten muss.

Das ist so als würde der Clown, über den sich alle amüsieren plötzlich eine Kalaschnikow hervorziehen und das Publikum niedermähen. 

Wo ist denn die Höflichkeit geblieben?

Manchmal halte ich Leuten die Tür offen und ernte nicht einmal ein ""Danke, viele verlangen etwas und sind sich selbst für ein einfaches "Bitte" zu schade.

Das ist ziemlich ätzend und verdirbt mir häufig gehörig die Laune.

Und es ist ja nicht nur das. 

Ich bin die Letzte, die etwas gegen unflätige Sprache hat, aber ich finde es ganz schön ermüdend, dass von jeder Seite Beleidigungen durch die Gegend hallen und sich schon die Fünftklässler als "Votze" und "Wichser" bezeichnen, wo wir früher noch "blöde Kuh" und "Dummkopf" im ärgsten Fall benutzt haben.

An jeder Ecke droht man dir Prügel an oder weißt dich darauf hin, dass deine "Mudda" eine Hure ist.

Ich fände es ganz schön, wenn es wieder modern werden würde ein wenig netter zu sein.

Und bei den heutigen Verhältnissen wäre es sogar schon ein Forstschritt Fremde zu ignorieren statt sie anzupöbeln.

Ich lächel gerne mal Leuten zu und freue mich darüber, wenn sie das scheinbar freut.

Also ihr lieben Getto-Gangster und coolen Kids, ihr Freizeit-Alkoholiker und frustrierte Durchschnittsbürger:

fasst euch ein Herz und denkt mal drüber nach, wie es wäre dem nächsten Menschen dem man begegnet nicht die Haut abzuziehen sondern ihn freundlich zu behandeln.

Denn so übel sind wir gar nicht, wir anderen. 

1 Kommentar 6.8.10 14:58, kommentieren

Twilight Teil 1

Während ich das hier schreibe, werde ich von der nicht enden wollenden Angst geplagt eine Gruppe schreiender, voll pubertierender Teenies könnte mir die Bude einrennen.

Nachdem ich so viel von diesem herrlichen Bestseller gehört habe, dachte ich mir: "Hey, leihe dir das doch auch mal aus. Und schau mal rein."

Schwerer Fehler.

Ich weiß nicht, ob ich je wieder "Dracula" werde schauen können ohne zu weinen, lachen, kotzen... und das alles simultan.

Ich weiß auch nicht, worüber ich mich als erstes beschweren soll.

Fangen wir mit Bella an - einem Charakter ohne Charakter. Es wäre wesentlich spannender eine Schildkröte mit starken Blähungen zu betrachten als sich mit dieser Person zu befassen.

Sie kommt aus dem sonnigen Phoenix, ist aber kein Sunshine-Girl. Ich werte das, als den verzweifelten Versuch sie als etwas besonderes darzustellen und Sympathien für sie zu erwecken.

 Da ihre vollkommen unselbstständige Mami mit ihrem neuen Stecher ihre Ruhe haben will zieht sie zu ihrem scheinbar noch unselbstständigeren Vater - denn die Arme muss ihn ja immer bekochen- nach Forks.

Natürlich ist dort alles ganz öde und trüb - so wie Bella selbst.

Ihr Mary-Sue-hafter Charakter wird weiter ausgebaut indem ihr jeder Junge auf der neuen Schule hinterher zu laufen scheint wie ein reudiger Köter. 

Bella kann das natürlich gar nicht verstehen und erinnert mich dabei lediglich an diese Perlen, die geschmeichelt ihr Haar zurückwerfen und säuseln: "Ach nicht doch." und darauf die Antwort erwarten: "Oh Göttin meines Lebens, wie bescheiden du doch bist."

Aber dann wird ihr Leben schlagartig wunderbar romantisch, zupertollig und arg herzig klasse, denn sie trifft EDWARD.

An dieser Stelle stellen wir uns vor, wie ein Haufen Mädchen in Tokio-Hotel-Manier zu kreischen und die ganze Umgebung zu glitzern beginnt.

Denn Edward leuchtet in der Sonne wie Burt Reynolds, der sich eine neue Ladung Bodyglitter für den Christopher Streets Day besorgt hat.

Aber Edward ist nicht schwul. Er ist ein Vampir. Der glitzert. (An dieser Stelle überkam mich ein Moment hysterischen Lachens, der die unglaubliche Romantik des Momentes zwischen den Beiden *hust* zerstörte).

Edward glitzert nicht nur, er sieht auch außerhalb des Sonnenlichts ganz super sexy und hot aus.

Die Nächsten 200 Seiten des Buches lassen sich schnell zusammenfassen:

Ohhhhhh Edwaaaaaaard, du bist sooooo schön. Und sooooooo schlau. Edwaaaaard. schenke mir deine Aufmerksamkeit. 

Worauf Edward sagt: Nein, Bella es ist zu gefährlich.

Und alle Mädchen schmelzen Sehnsüchtig dahin.

Was dabei ignoriert wird ist, dass Edwards Verhalten gemeinhin als Stalking bezeichnet wird. Zumindest würde ich von Stalking ausgehen, wenn ein Kerl mir jede Nacht beim schlafen zu guckt.

Aber da Edward ein Vampir ist und gut aussieht und glitzert darf er das. Anderen würde eine einstweilige Verfügung ins Haus flattern.

Zusätzlich versucht die gute Autorin Keuschheit zu predigen - wenn wundert es, die gute ist Mormonin- indem der Sex zwischen den Beiden nicht in Frage kommt bis sie heiraten. Jaa.

Edward ist über hundert Jahre, super hot und derbe sexy - und Jungfrau. Klare Sache.

Da Edward ja auch unglaublich schlau ist versucht er Bella abzuschrecken, indem er ihr sagt, dass seine Vampirfamilie zwar aus "Vegetariern" bestehe, er aber nach ihrem Blut dürstet und sie deswegen seine Nähe meiden sollte.

Ja Edward. So wird man eine sexuell frustrierte Frau los - indem man den Badboy raushängen lässt.

Bella mit dem Toastbrotcharakter wird daraufhin nur noch feuchter und möchte ewig mit Edward zusammen bleiben.

Und dann gibt es dann ja noch Jakob ( an dieser Stelle noch einemal sehnsüchtiges Seufzen der Twilight-Guerilla), der ebenfalls super sexy und krass coole Indianer- Junge, der Bella vor den Cullens warnt und sich später als Werwolf entpuppt- Und der natürlich auch in Bella verliebt ist.

Kommt das noch jemandem etwas einseitig vor?

Und dann wird es richtig spannend, als Bella von nicht vegetarischen Vampiren verfolgt wird.

Dazu dann im zweiten Teil.

 

1 Kommentar 6.8.10 13:57, kommentieren